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Das perfekte Surfmobil

Die neuesten Alternativen zum klassischen Bulli

Der klassische Bulli ist das wohl hippste Surfmobil der Welt. Einmal mit dem Surfvirus infiziert, folgt meist auch der Traum vom eigenen VW-Bus. Seit der Einführung 1950 gab es bis heute sechs Modelle, die ganze Generationen prägten. Wenn ihr gerade mit dem Kauf liebäugelt, überlegt es euch gut, denn: So cool und legendär das Image des Transporters auch ist, einige Nachteile lassen sich nicht leugnen.

VW Surfmobil

Das wohl Offensichtlichste: der Preis. Bei VW zahlt ihr nicht nur für den Wagen, sondern auch fürs Image.

Speziell bezogen auf T1 bis T4: die Geschwindigkeit. Klar, ein chilliger Bus braucht keine 180 PS, vor allem nicht, wenn ihr drei Monate lang entspannt die Küste Frankreichs abklappert. Wollt ihr euer Hobby aber in den Alltag integrieren, solltet ihr mit den gemütlichen Cruisern schon echt starke Nerven haben. Aus „Nach der Arbeit noch eine kleine Session“ wird dann „Das wird knapp bis Sonnenuntergang“.

Gilt ebenso für T1 bis T4: Die Dinger sind ein Endlosprojekt. Gestern dies repariert, geht morgen das kaputt, ach und hinten rostet alles durch. Für Bastler und Tüftler genau das Richtige, für alle anderen ein Albtraum. Kostet Zeit, Geld und Nerven.

Oft im Zusammenhang mit dem T5: die Störungsanfälligkeit. Die Internetforen sind übersät mit Beiträgen über technische Probleme und häufige Werkstattbesuche. Es bleibt also nicht beim ohnehin schon teuren Kaufpreis.

Traut euch, einen Blick über den Tellerrand zu werfen – ihr werdet ihr überrascht sein. Da draußen wartet ein riesiges Angebot an Alternativen. Da muss man erstmal etwas eingrenzen. Ob nun zum Wellenreiten, Wakeboarden, Kite- oder Windsurfen – das perfekte Surfmobil sollte meiner Meinung nach folgende Anforderungen erfüllen:
– Erschwinglicher Preis
– Stauraum
– Alltagstauglichkeit: mindestens 100 PS & maximal 2 Meter Höhe-×
– Urlaubstauglichkeit: Schlafplatz & Küche

Dieses und letztes Jahr sind einige Modelle auf dem Markt erschienen, für die sich ein Blick lohnt:

Opel Vivaro – Life

Opel Surfmobil

Ab 44.535 Euro Neupreis bekommt ihr einen Surfbus, der optimal auf Urlaub und Alltag ausgerichtet ist. Mit einer Höhe von 1,97 Meter passt der Vivaro Life haargenau in die meisten Parkhäuser und seine 125 bzw. 145 PS bringen euch schnell zum Spot. Dank der sechsfach einstellbaren Sitze findet ihr auch bei langen Fahrten immer wieder eine bequeme Position und am Abend klappt ihr die auf Schienen gesetzte Sitzbank einfach zum Bett um – die Liegefläche von 1,90 x 1,40 Meter reicht zum Campen vollkommen aus. Frühstück gibt’s am optionalen Klapptisch zwischen zweiter und dritter Reihe. Um tagsüber zusammen zu chillen, lassen sich die Vordersitze serienmäßig um 360 Grad drehen. Highlights für digitale Nomaden: Zwei USB-Eingänge und eine 220-Volt-Steckdose versorgen Laptop und Smartphone mit Strom. Mit einer nachgerüsteten Standheizung überlebt ihr auch Surftrips in Dänemark und Irland. Was tatsächlich zum Campingglück fehlt, sind Küchenzeile und Kühlschrank.

// Also ziemlich teuer & die Küche fehlt, sonst top.

Ford Custom – Dreamer Cap Coast

Surfmobil

Seit diesem Jahr baut der französische Hersteller Dreamer nicht mehr nur große Campingbusse, sondern auch stylische Kompaktvans. Dank seiner Maße bis 2,01 Meter Höhe und 130 bis 170 PS eignet sich der Dreamer Cap Coast bestens für den Alltag. Er bietet Sitzplätze für vier Personen, wahlweise können noch zwei zusätzliche Sitze auf den Bodenschienen angebracht werden. Benötigt ihr extra viel Platz für euer Surfequipment, baut ihr einfach alle Sitze im hinteren Teil des Customs aus und schon habt ihr eine riesige Transportfläche. Fest installiert sind der Küchenblock mit 40 Liter Kühl- und Eisfach und ein Kleiderschrank auf der Beifahrerseite. Mit ganzen vier Schlafplätzen steht er einem Wohnmobil in nichts nach. Das Bett im Aufstelldach ist mit einem Federrahmen ausgestattet, das untere Bett wird aus dem Heck ausgeklappt. Der Preis startet bei 45.100 Euro.

// Platz für sechs Personen bietet nicht jeder Surfbus, er hat aber seinen Preis.

Ford Custom – Dreamer Cap Fun

Etwas günstiger kommt ihr dem mit Cap Fun weg: Er startet bei 40.400 Euro. Auch dieses Modell von Dreamer verfügt über vier Schlafplätze. Wie im Ford Nugget öffnet sich das Aufstelldach nach hinten oben, ins Hochbett klettert ihr über eine Leiter hinten im Heck. Mit seiner mittigen Sitzgruppe zeigt er einen eher ungewöhnlichen Aufbau. Auf der Beifahrerseite hinter der Schiebetür befindet sich die Küchenzeile mit Zweiflammkocher und Spüle, die Küche im Heck überzeugt mit einem 51 Liter Kompressor-Kühlschrank. Dazu erwarten euch Schränke an allen Ecken und Enden. Auch den Cap Fun wandelt ihr mit wenigen Handgriffen zum Transporter um und transportiert so auch das Sportzeug von Freunden.

// Für zwei Personen weniger, aber trotzdem vier Schlafplätze. Nicht schlecht.

Citroën Spacetourer – Pössl Campster

Surfmobil

Auch der neue Campster bringt alles Nötige mit: Mit 95 bis 180 PS und einer Höhe von 1,99 Meter ist der Van alltags- und garagentauglich. Dank der Drehsitze und der verschiebbaren Sitzbank wärmt ihr euch nach dem Surfen zusammen mit euren Leuten im Bus auf und wertet eure Tricks aus. Der Küchenblock enthält eine geräumige Kühlbox, einen zweiflammigen Gaskocher, eine Spüle sowie einen kleinen Wasserkanister. Das absolute Highlight: In dem fast 2,00 x 1,20 Meter großen Dachbett erlebt ihr echtes Outdoor-Feeling. Der Innenraum überrascht mit einer zweiten Liegefläche von 1,14 x 1,99 Meter. Nehmt ihr den Küchenblock heraus, verbreitert sich dieser Platz auf 1,50 Meter. Küchenunterschrank, Kleiderschrank und ein weiterer Schrank bieten jede Menge Stauraum für eure Töpfe, Klamotten und Essen. Zum schmalen Taler: Den Lifestyle-Van bekommt ihr ab 37.999 Euro.

// Eigentlich perfekt. Geht’s vielleicht noch einen Tick günstiger?

Nissan NV 200 – Alpincamper

Nissan Surfmobil

Einer der kleinsten Camper und damit in der Stadt besonders praktisch: Nur 4,4 Meter lang und 1,86 Meter hoch findet er überall eine Parkmöglichkeit. Der Innenraum ist größer als gedacht: Die Sitzcouch baut ihr ganz fix zum 2,10 x 1,20 Meter Bett um. Der Alpincamper verfügt über Küchenzeile, Kompressor-Kühlschublade, Spirituskocher, Spüle mit je 12 Liter Frisch- und Abwasserkanister und viel Stauraum. Ein ausklappbarer Tisch vor der Schiebetür schafft Extra-Arbeitsfläche. Mit kompletter Isolierung, Webasto-Luftheizung, einer zweiten Batterie, dimmbarem LED-Licht sowie USB-Anschluss und Steckdose ist an alles Wichtige gedacht. 110 PS kutschieren euch schnell ans Wasser. Wahnsinnspreis: Das rundum perfekte Surfmobil beginnt bei sage und schreibe 25.990 Euro.

// Preis, Größe – alles kleiner als gewöhnlich. Und genau das macht ihn aus.

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Lena Hogenkamp

The author Lena Hogenkamp

Aus Liebe zum Meer wohne ich im schönen Kiel und starte von dort aus meine Reisen in die große weite Welt des Surfen, Kitesurfen und dem Stand up Paddling. Im Flow des Wassers kann ich im Einklang der Natur entspannen und den Alltag hinter mich lassen. Wenn das Meer mal nicht in der Nähe ist, interessiere ich mich für den Lifestyle und die Kultur hinter dem Wassersport.
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